Technische Produkte überzeugen nicht durch große Werbeversprechen, sondern durch nachvollziehbare Funktionen, solide Verarbeitung und ...

Überwachungsstechnik, auf die Sie sich verlassen können

Computer enthalten heute einen erheblichen Teil unserer geschäftlichen und privaten Daten. Auf ihnen werden Dokumente erstellt, E-Mails bearbeitet, Internetseiten aufgerufen, Dateien gespeichert und externe Datenträger angeschlossen.
Eine geeignete PC-Überwachung kann solche Aktivitäten nachvollziehbar dokumentieren. Sie wird beispielsweise zur Kontrolle eigener Computer, zum Schutz vertraulicher Unternehmensdaten, zur IT-Sicherheit oder zur Verwaltung ausdrücklich autorisierter Arbeitsplätze eingesetzt.
Je nach gewünschtem Funktionsumfang stehen Software- und Hardwarelösungen zur Verfügung. Eine Übersicht finden Sie in der Kategorie PC-Überwachung und Computer-Monitoring.
Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Funktionen, die Unterschiede zwischen Software und Hardware sowie die technischen Voraussetzungen für eine zuverlässige Überwachung.
Unter PC-Überwachung versteht man die Protokollierung ausgewählter Aktivitäten an einem Desktop-Computer oder Notebook. Die erfassten Informationen können lokal gespeichert oder über ein Netzwerk an ein geschütztes Benutzerkonto übertragen werden.
Abhängig von der eingesetzten Lösung lassen sich beispielsweise folgende Vorgänge dokumentieren:
Nicht jede Lösung überwacht sämtliche Bereiche. Der tatsächliche Funktionsumfang hängt von der Software, der Hardware, dem Betriebssystem und der jeweiligen Konfiguration ab.
Bei einer softwarebasierten Lösung wird ein Monitoring-Programm auf dem zu kontrollierenden Computer installiert und eingerichtet.
Die Software arbeitet anschließend im Hintergrund und protokolliert die zuvor ausgewählten Aktivitäten. Die Ergebnisse werden entweder auf dem Computer gespeichert oder regelmäßig an ein persönliches Onlinekonto übertragen.
Eine umfassende Lösung für kompatible Windows-Computer ist PC-SPY zur Überwachung von Computeraktivitäten.
Abhängig von der Konfiguration können damit unter anderem Internetaktivitäten, Dateioperationen, angeschlossene USB-Geräte, Programmstarts und Bildschirmaktivitäten dokumentiert werden.
Eine Softwarelösung kann verschiedene Aktivitätsbereiche in einer gemeinsamen Benutzeroberfläche zusammenführen. Dadurch muss nicht jede Funktion einzeln ausgewertet werden.
Typische Vorteile sind:
Für den Fernzugriff benötigt der überwachte Computer normalerweise eine funktionierende Internetverbindung. Ohne Verbindung können Daten je nach System zunächst lokal gespeichert und später übertragen werden.
Die Internetnutzung gehört zu den wichtigsten Bereichen der PC-Überwachung.
Je nach Software lassen sich besuchte Webseiten, Zeitpunkt und Dauer des Zugriffs sowie verwendete Browser dokumentieren. Dadurch kann nachvollzogen werden, welche Internetangebote an einem autorisierten Arbeitsplatz aufgerufen wurden.
Die Aussagekraft hängt jedoch vom Browser, dem verwendeten Betriebssystem und der jeweiligen Softwareversion ab. Moderne Browser, verschlüsselte Anwendungen und regelmäßige Updates können einzelne Monitoring-Funktionen beeinflussen.
Eine seriöse Produktbeschreibung sollte deshalb nicht versprechen, auf jedem Computer und in jeder Anwendung ausnahmslos alle Inhalte erfassen zu können.
Monitoring-Software kann protokollieren, welche Programme auf einem Computer gestartet und wie lange sie verwendet wurden.
Diese Informationen können beispielsweise dabei helfen:
Die bloße Anzeige eines gestarteten Programms erklärt allerdings noch nicht automatisch, welche konkrete Tätigkeit darin ausgeführt wurde. Aktivitätsprotokolle müssen deshalb immer im Zusammenhang betrachtet werden.
Ein wichtiger Einsatzbereich ist die Kontrolle von Dateioperationen und angeschlossenen Speichermedien.
Abhängig von der Software können beispielsweise folgende Vorgänge dokumentiert werden:
Das kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn vertrauliche Informationen geschützt oder unerwartete Kopiervorgänge untersucht werden sollen.
Eine reine Protokollierung verhindert jedoch nicht automatisch das Kopieren einer Datei. Überwachung und technische Zugriffsbeschränkung sind zwei unterschiedliche Aufgaben und können zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern.
Einige Monitoring-Programme erstellen in festgelegten Zeitabständen Bildschirmaufnahmen. Diese Screenshots zeigen, was zum jeweiligen Zeitpunkt auf dem Monitor dargestellt wurde.
Dadurch können Aktivitäten nachvollzogen werden, die sich aus einer reinen Liste gestarteter Programme oder besuchter Webseiten nicht vollständig ergeben.
Sehr kurze Aufnahmeintervalle erzeugen allerdings große Datenmengen. Sinnvoll ist deshalb eine Konfiguration, die ausreichend Informationen liefert, ohne unnötig Speicherplatz und Datenvolumen zu verbrauchen.
Neben Softwarelösungen gibt es Hardware-Keylogger. Diese Geräte werden zwischen eine kabelgebundene USB-Tastatur und den Computer geschaltet oder sind direkt in einem geeigneten Anschlusskabel integriert.
Sie zeichnen die über die Tastatur übertragenen Eingaben unabhängig von einer zusätzlich installierten Monitoring-Software auf.
Ein Beispiel ist der WiFi USB-Keylogger Mini. Die gespeicherten Protokolle können bei dieser Geräteart über eine Netzwerkverbindung abgerufen werden.
Eine alternative Bauform ist der WiFi USB-Kabel-Keylogger, bei dem die Technik in einem USB-Verbindungskabel untergebracht ist.
Ob eine Hardware- oder Softwarelösung geeigneter ist, hängt vom gewünschten Einsatzbereich ab.
Ein Software-Keylogger ist Bestandteil eines installierten Monitoring-Programms. Er kann Tastatureingaben mit weiteren Informationen wie Programmname, Zeitangabe oder Benutzeraktivität verbinden.
Er benötigt jedoch ein kompatibles Betriebssystem, eine ordnungsgemäße Installation und entsprechende Systemberechtigungen.
Ein Hardware-Keylogger verarbeitet die Signale einer angeschlossenen USB-Tastatur. Dafür ist keine zusätzliche Anwendung auf dem Computer erforderlich.
Sein Funktionsbereich ist dafür stärker auf Tastatureingaben begrenzt. Mausbewegungen, reine Bildschirminhalte oder Eingaben über eine virtuelle Bildschirmtastatur werden dadurch normalerweise nicht erfasst.
Auch in Notebooks integrierte Tastaturen lassen sich mit einem externen USB-Keylogger nicht ohne Weiteres protokollieren, da sie nicht über den äußeren USB-Anschluss geführt werden.
Bei einem Notebook muss besonders geprüft werden, ob eine externe USB-Tastatur verwendet wird.
Wird ausschließlich die eingebaute Notebook-Tastatur genutzt, ist ein zwischen Tastatur und USB-Anschluss gesteckter Hardware-Keylogger dafür nicht geeignet.
In einem solchen Fall kommt eher eine kompatible Softwarelösung infrage, sofern auch weitere Aktivitäten wie Webseitenaufrufe, Programme, Dateien oder Bildschirmdarstellungen dokumentiert werden sollen.
Moderne Monitoring-Software kann ihre Protokolle an einen Server übertragen. Der berechtigte Nutzer meldet sich anschließend über ein geschütztes Online-Dashboard an.
Dort können die Informationen beispielsweise nach Datum, Benutzer oder Aktivitätsart sortiert dargestellt werden.
Ein solches Dashboard kann enthalten:
Die angezeigten Informationen sind nur so aktuell wie die letzte erfolgreiche Übertragung. Ist der Computer ausgeschaltet oder nicht mit dem Internet verbunden, kann das Dashboard zunächst nur ältere Daten anzeigen.
Vor der Auswahl einer PC-Überwachungslösung müssen die technischen Voraussetzungen geprüft werden.
Wichtige Punkte sind:
Für die Einrichtung einer Softwarelösung ist ein autorisierter Zugriff auf den Computer erforderlich. Die Installation allein über eine E-Mail-Adresse, IP-Adresse oder einen Benutzernamen ist nicht realistisch.
Betriebssysteme, Browser, Kommunikationsprogramme und Sicherheitslösungen werden regelmäßig aktualisiert.
Solche Updates können dazu führen, dass einzelne Funktionen einer Monitoring-Software angepasst oder neu eingerichtet werden müssen. Nach größeren Systemänderungen sollte deshalb geprüft werden, ob alle gewünschten Bereiche weiterhin ordnungsgemäß protokolliert werden.
Eine professionelle Lösung sollte gepflegt und für unterstützte Systeme aktualisiert werden. Ebenso wichtig ist ein erreichbarer Support, wenn nach einer Änderung technische Fragen auftreten.
Monitoring-Software benötigt Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz. Bei einer sachgerechten Konfiguration sollte die normale Nutzung eines ausreichend leistungsfähigen Computers dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt werden.
Sehr häufige Screenshots, umfangreiche Dateiübertragungen oder die gleichzeitige Aktivierung sämtlicher Funktionen können jedoch zusätzliche Systemressourcen beanspruchen.
Sinnvoll ist daher, nur die tatsächlich benötigten Bereiche zu aktivieren und die Speicher- sowie Übertragungsintervalle angemessen einzustellen.
Überwachungsprotokolle können sensible Informationen enthalten. Das zugehörige Benutzerkonto muss deshalb besonders geschützt werden.
Empfehlenswert sind:
Auch lokal gespeicherte Daten sollten so gesichert werden, dass sie nicht von unberechtigten Personen eingesehen oder verändert werden können.
PC-Monitoring kann in unterschiedlichen autorisierten Bereichen eingesetzt werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Welche Lösung geeignet ist, hängt davon ab, ob lediglich Tastatureingaben oder ein umfassenderes Bild der Computeraktivitäten benötigt wird.
PC-Überwachung darf nur auf eigenen oder ausdrücklich autorisierten Computern eingerichtet werden. Der Einsatz auf fremden Geräten oder zur unbefugten Erfassung persönlicher Kommunikation ist nicht zulässig.
Bei Firmencomputern sollten klare betriebliche Regelungen bestehen. Zuständigkeiten, Umfang und Zweck der Protokollierung müssen transparent festgelegt werden.
Technisch mögliche Funktionen dürfen nicht mit einer uneingeschränkten Berechtigung zu ihrer Verwendung verwechselt werden.
Vor dem Kauf sollten die Anforderungen möglichst genau festgelegt werden.
Eine reine Hardwarelösung kann sinnvoll sein, wenn ausschließlich Eingaben einer externen Tastatur dokumentiert werden sollen. Für ein umfassenderes Monitoring von Internet, Programmen, Dateien und Bildschirmaktivitäten ist eine geeignete Softwarelösung meist zweckmäßiger.
PC-Überwachung kann zahlreiche Aktivitäten an einem Computer strukturiert dokumentieren. Dazu gehören je nach Lösung Webseitenaufrufe, Programmstarts, Dateioperationen, USB-Geräte, Tastatureingaben und Bildschirmaktivitäten.
Softwarebasierte Systeme bieten meist den größeren Funktionsumfang und können ihre Daten an ein geschütztes Online-Dashboard übertragen. Hardware-Keylogger konzentrieren sich dagegen auf die Eingaben einer angeschlossenen USB-Tastatur und benötigen keine installierte Anwendung.
Entscheidend ist, die Lösung passend zum Computer, Betriebssystem und gewünschten Kontrollumfang auszuwählen. Ebenso wichtig sind eine sachgerechte Einrichtung, der Schutz der gespeicherten Daten und ein erreichbarer technischer Support.
In der Kategorie PC-Überwachung finden Sie geeignete Software- und Hardwarelösungen. Bei Fragen zur Auswahl und Kompatibilität unterstützt SecurityShop.ch mit fachkundiger Beratung.
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